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Die Bespannung ist der Motor des Rackets



Die Bespannung ist der Motor Ihres Schlägers. Als einziger dynamischer Teil des Schlägers im Kontakt mit dem Ball sorgt sie für Ballkontrolle, Spin und Power. Der beste Schläger bringt nie seine volle Leistung, wenn die Bespannung nachlässt oder abgenutzt ist.  Auch sollte die Tennissaite die Stärken des Spielers unterstützen.

Für die Ermittlung des  Zeitpunktes, wann man die Tennissaite unabhängig von einem Reissen erneuern sollte,  hat sich folgende Faustregel bewährt: So viele Stunden wie man in der Woche Tennis spielt, so oft im Jahr sollte man die Saite erneuern. Günstige Zeitpunkte für eine Erneuerung  der Besaitung sind vor Beginn der Freiluftsaison im Frühjahr und mit Beginn der Hallensaison im Herbst. Wer im Winterhalbjahr kein Tennis spielt, sollte den Zeitpunkt für eine Neubesaitung am besten vor Beginn der Freiluftsaison legen – die Alterung einer Saite kann bei länger dauernder  Nichtnutzung sogar größer sein als bei regelmäßiger Benutzung.

Allround

Wie der Name bereits sagt, ist eine Allroundsaite eine Saite ohne spezielle  Schwächen, aber auch ohne spezielle Stärken. Sie ist für ein ausgewogenes Spiel  konzipiert.

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Armschonung

Bei jedem Schlag entsteht ein sogenannter Aufprallschock, der das System Saite/Rahmen in Schwingungen versetzt. Ein Teil der Energie geht in die Beschleunigung des Balles, der andere Teil wird bis hin zum Körper abgebaut (Verformung, Erwärmung, Reibung usw.). Je mehr dieser übrig bleibenden Energie durch die Saite „geschluckt“ wird, je besser die Saite einzelne Schwingungen ausfiltert oder harmonisiert, desto armschonender ist sie.
 

Haltbarkeit

Zwei Punkte: Wann reisst die Saite, und wann ist sie tot. In Sachen Material sind in den letzten Jahren riesige Fortschritte gemacht worden, und so ist das Reissen der Saite bei Durchschnittsspielern kein grosses Thema mehr. Ganz anders sieht es bei der Spielbarkeit aus: Wann hat eine Saite ihre Elastizität, ihre Qualitäten verloren? Das ist meistens sehr lange bevor die Saite reisst. Es ist aber gefährlich: Der Spieler gewöhnt sich an die „tote“ Saite und läuft Gefahr, arge Arm- oder Ellbogenprobleme zu bekommen. Wie schlecht die alte Saite war, merkt man oft erst, wenn man mit einer neuen spielt.
 

Kontrolle

Eine Saite mit guter Kontrolle ermöglicht ein exakteres Spiel. Die Eigenschaft Kontrolle wird wichtiger mit weitem Saitenbett, großem Schlägerkopf, sehr kopflastigen Schlägern und einem Spiel mit viel Kraft oder ausgeprägtem Schwung.
 

Power

Je höher die Elastizität der Saite ist und je schneller sie den Bewegungen des Schlägers folgt, desto grösser ist die Ballbeschleunigung.  Die Eigenschaft wird wichtiger mit engem Saitenbett, kleinem Schlägerkopf und einem Spiel mit relativ wenig Kraft oder geringem Schwung. Wer hingegen einen Schläger hat, der viel Eigenpower entwickelt (grosse Schlägerflächen, dicke Rahmen) und wer zudem eine kräftige Schlagbewegung besitzt, kann mit einer Powersaite das Gesamtsystem zum Übersteuern bringen. Mit zunehmender Power nimmt die Kontrolle ab.
 

Spin

Saiten mit Spin sind darauf konzipiert, den Ball in eine Rotation zu bringen - vorwärts (Topspin) oder rückwärts (Backspin, Slice). Je stärker die Profilierung der Saite, desto grösser der Effekt. Es ist aber zu beachten, dass bei diesen oft vier-, sechs- oder achteckigen Saiten die Profile schnell abgenutzt und sie rund werden.
 

Durchmesser

Je dünner die Saite, desto grösser sind Power und Spinannahme, aber umso geringer die Haltbarkeit und die Kontrolle.

Je dicker die Saite, desto besser ist die Kontrolle und umso höher die Haltbarkeit, aber Power und Spinannahme nehmen ab.

Saitendicke Elastizität Spin Halbarkeit Ballgefühl Armschonung
eher dünn < 1.20 mehr mehr weniger mehr mehr
eher dick > 1.20 weniger weniger mehr weniger weniger

Dünnere Saiten sind elastischer als solche mit dickerem Durchmesser und bieten damit eine bessere Spielunterstützung, mit zunehmendem Durchmesser tritt die Eigenschaft Haltbarkeit immer stärker in den Vordergrund.

Dickere Saiten mindern den Aufprallschock und sind armschonender.
 

Materialien

Polyester- und Co-Polyester-Saiten weisen eine extrem gute Reissfestigkeit auf. Diese modernen hochwertigen Saiten sind reissfest und vermitteln ein gutes Spielgefühl und einen guten Touch. Durch die enorm gesteigerten Spieleigenschaften und dem deutliche tieferen Preis werden heute Co-Polyesterseiten häufiger eingesetzt als Multifilamentsaiten oder gar die extrem teuren aus Darm.
 

Besaitungshärte

Mit steigender Besaitungshärte erhöht sich die Ballkontrolle, es verringern sich aber Power und Haltbarkeit.

Mit sinkender Besaitungshärte erhöhen sich Power und Haltbarkeit, es verringert sich aber die Kontrolle.


Bespannungshärte Spin Kontrolle Halbarkeit Ballgefühl Armschonung
eher weich mehr weniger mehr mehr mehr
eher hart weniger mehr weniger weniger weniger


Die Hersteller geben auf den Rackets eine Empfehlung für die Bespannungshärte an. Diese kann man als Ausgangslage nehmen und von dort aus individuell Justierungen vornehmen.
Quellen: Roni’s Tennisschool, Saitenforum

 
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